Unser Leistungsspektrum


Wir stellen monolithische Betonböden her.

Ob und wie diese bewehrt werden, ist in jedem Einzelfall zu prüfen. Die Oberfläche des Betons kann maschinell geglättet werden.
Zusätzlich ist es möglich Hartstoff einzuarbeiten. Somit ist der Betonboden oberflächenfertig und kann industriell genutzt werden.

Statische Auslegung

Die statische Auslegung des Betonbodens machen wir gemäß Ihren Angaben.

Kostenlose Mengenberechnung

Eine Mengenberechnung der benötigten Stahlfasern erfolgt kostenlos durch den Stahlfaserhersteller und unterliegt nicht der DIN 1045.

Statische Berechnungen

Statische Berechnungen für baustahlbewehrte Böden sind kostenpflichtig und werden von Statikern durchgeführt.
Einbau der Bewehrung.

Lieferung, Einbau und Nachbehandlung

Lieferung und Einbau von Industriefußböden incl. fachgerechter Nachbehandlung.

Maschinelles Glätten

Maschinelles Glätten mit Ebenheitsanforderungen nach DIN 18202 Tab.3 oder nach Vereinbarung.

Oberflächenvergütung

Oberflächenvergütung mit genormten Hartstoffen nach DIN 1100, Schichtstärken von 2 mm bis 15 mm, je nach Beanspruchung.

Imprägnierung

Imprägnierung des Betonbodens nach Wunsch und Notwendigkeit.

Herstellen von Scheinfugen

Herstellen von Scheinfugen; Art und Anordnung nach Angabe des Statikers.

Sanierungsarbeiten

Sanierungsarbeiten an Betonböden

Imprägnierungen, Versiegelungen und Beschichtungen

Imprägnierungen, Versiegelungen und Beschichtungen sind immer auf den Einzelfall abzustimmen.

Maschinelles Glätten

Maschinelles Glätten von Beton: Zum Einsatz kommen hierbei benzinbetriebene Rotations-Glättmaschinen.
Es gibt handgeführte Geräte für kleine Flächen und Aufsitzmodelle zum Fahren mit 2 oder 3 Glättetellern.
Grundsätzlich erfolgt immer zuerst ein maschinelles Abschreiben der Oberfläche. Dies wird mit geschlossenen Tellern erreicht.
Dadurch wird die Oberfläche nachverdichtet und geschlossen. Größere Unebenheiten können damit nicht mehr ausgeglichen werden, es können aber auch kaum zusätzliche Vertiefungen entstehen.
Die Oberfläche bekommt eine „Sandpapierstruktur“, die optimal zum späteren Aufbringen von Verbundstrichen oder Rüttelklinker im Mörtelbett ist.
Wird eine glatte Oberfläche gewünscht, wird diese in mehreren Arbeitsgängen geglättet. Dies geschieht mit vier Metallflügeln, die an einem Kreuz befestigt sind. Der Winkel der Flügelkellen wird bei jedem Arbeitsgang steiler gestellt, dadurch wird die Oberfläche immer glatter.
Somit lassen sich von estrichähnlichen bis polierten Oberflächen verschiedene Strukturen erreichen.

Besenstrich anlegen

Das Anlegen eines Besenstrichs zum Erreichen einer griffigen und rauen Oberfläche erfordert viel Erfahrung.
Wir bringen den Besenstrich direkt nach dem ersten Überfahren mit dem Flügelglätter auf.
Dadurch ist eine geschlossene, verdichtete Oberfläche gewährleistet. Die Rutschhemmung liegt maximal bei R11,
ist aber wegen der Eigenschaften von Beton höher einzustufen als bei keramischen Belägen.

Fugen

Durch das Anordnen von Fugen sollen Risse vermieden werden. Es werden Scheinfugen, Raumfugen und Pressfugen unterschieden. Die Einteilung der Fugen sollte möglichst quadratisch sein oder ein Seitenverhältnis nicht grösser L/B<1,5 entsprechen.

Scheinfugen werden als Kerbe nur im oberen Drittel durch ein Einschneiden der Betonplatte ausgebildet.

Raumfugen sind erforderlich zur Trennung der Bodenplatte von anderen Bauteilen. Raumfugen gestatten bei der genügend breiter Ausbildung mit weicher Fugeneinlage eine Ausdehnung des Betonbodens (Dehnfugen).

Pressfugen trennen die Bodenplatte in ganzer Dicke, sie werden durch Abschalungen oder Fugenprofile hergestellt. Die Einteilung erfolgt in Absprache mit dem Bauherrn und Festlegung durch den Statiker. Die verschiedenen Profilarten sehen unter „weitere Leistungen“.

Anlegen von Gefälle

Das herzustellende Gefälle muss bereits im Planum vorhanden sein, da unterschiedliche Betonstärken zu Rissen führen können.
Man unterscheidet 1-seitige, 2-seitige und 4-seitige Gefälleausbildung.
Nach DIN ist ein einwandfreies Ableiten des Wassers erst ab einem Gefälle von 1,5% zu gewährleistet.
Die meisten Böden mit Gefälle erhalten einen Besenstrich.

Oberflächenvergütungen

Bei einfachen Anwendungen hat sich das Aufstreuen von Hartstoff – Zementgemisch auf den verdichteten, abgescheibten Boden bis zur Betonsättigung durchgesetzt.
Das Material wird dann mit weiteren Glättvorgängen in die Oberfläche eingearbeitet.
Es erfolgt eine Verbesserung durch die Reduzierung des w/z Wertes des Betons, sowie durch das Hartstoffmaterial selbst, welches mindestens den Anforderungen der DIN1100, Gruppe A, entsprechen sollte.
Die Auftragsmenge ist abhängig von der Schichtdicke. Diese reichen von 2 – 15mm.
Einstreuung 3 – 5 kg/m²
6mm Hartstoffestrich 13 kg/m²
8mm Hartstoffestrich 17 kg/m²
10mm Hartstoffestrich 21 Kg/m²
15mm Hartstoffestrich 32 Kg/m²
Das Einstreuverfahren ist bei richtiger Betonzusammensetzung zuverlässig anwendbar, entspricht jedoch nicht den Anforderungen der DIN 18 560 Teil 7.

Hartstoffestriche gemäß DIN 18 560 gibt es in drei verschiedenen Materialgruppen:
Gruppe A ist mineralisch, Gruppe M ist metallisch, Gruppe KS ist aus Elektrokor und Siliziumkarbid.
Die Verschleißfestigkeit steigt entsprechend von 5,0 cm³ /50cm² über 3,0 cm³ /50cm² bis 1,5cm³ /50 cm²
Werte der Eignungsprüfung gemäß DIN 52 108.
Die Dicke des Estrichs ist genormt und ist je nach Material unterschiedlich. Über die Verwendung der verschiedenen Materialien für die entsprechenden Anforderungen, beraten wir Sie fachgerecht.
Am gängigsten ist die Methode, den Estrich frisch in frisch auf den vorbereiteten Tragbeton aufzuziehen und zu glätten.
Es besteht auch die Möglichkeit den Hartstoffestrich auf eine vorhandene, erhärtete Betonoberfläche aufzubringen. In diesem Fall muss die Oberfläche vor dem Hartstoffauftrag kugelgestrahlt und danach mit einer mineralischen Haftbrücke versehen werden. Hierdurch wird der kraftschlüssige Haftverbund vom Hartstoff auf dem erhärteten Beton gewährleistet.